Klimaprojekte

Aktion „Klimabäume – Unsere Streuobstwiese“

Teilnehmer an der Aktion „Klimabäume – Unsere Streuobstwiese“ finanziert durch den Regionalverband Ruhr 2023

In der Aktion haben die Schülerinnen der Garten – AG und die Haustechnik im November 2023 im Schulgarten drei Obstbäume für eine Streuobstwiese gepflanzt. Unser Schulgarten ist nun um zwei Apfelbäume und einen Pflaumenbaum reicher. Diese Obstbäume sind alte Sorten und für die pädagogische Umweltarbeit mit den Schüler*innen und ökologisch für die Fauna besonders wertvoll. Zusätzlich sind die Obstbäume auch sogenannte Klimabäume, da sie die Luft am Schulgebäude verbessern und bei starker Hitze die Luft merklich abkühlen können.

Die Schülerinnen und waren ziemlich aufgeregt, da sie noch nie einen richtigen Baum gepflanzt haben. Doch mit vereinter Kraft haben sie es sehr gut geschafft!
Nun beherbergt unser Schulgarten eine von insgesamt 76 neuen Streuobstwiesen die in der gesamten Metropole Ruhr entstanden sind!
Im Frühjahr wird dann die Wiese vorbereitet und eingesät. Wir freuen uns sehr darüber und hoffen das alle Bäume angehen und dann bald auch reichlich süße Früchte tragen.

 

Projekt „Water-Word“ im Schulgarten an der Konrad-Duden-Realschule, 2022/23
2. Preis Klimaschutzprojekt Westenergie 2022

In diesem Projekt haben sich die Schüler*innen der Klassen 6 und 7 mit dem Thema „Wasser sparen und effizient nutzen“ für den Schulgarten der Konrad-Duden-Realschule auseinandergesetzt. Es war für alle sehr schwer einzuschätzen und nachzuvollziehen, wie viel Wasser der Garten „verbraucht“ und wie man noch sparsamer mit Wasser umgehen könnte.

Die meisten Schüler*innen hatten sich bis zu diesem Projekt noch nie Gedanke über dieses Thema gemacht, denn das Wasser kommt ganz selbstverständlich aus dem Brunnen oder der Regentonne. Zusätzlich ist es für die Schüler*innen kaum deutlich wie viel Wasser eine Pflanze benötigt.
Um eine Einschätzung des Wasserverbrauchs und der Wassermengen zu erreichen haben wir in diesem Projekt „Ollas“ (sprich „Ojas“), bauchige Tongefäße gebaut und sie in der Erde versenkten. Neben den Ollas wurden dann die Erdbeerpflanzen eingepflanzt. Da es wichtig war, die benötigten Wassermengen einzuschätzen haben wir zusätzlich mit verschiedenen Größen der Gefäße experimentiert und die Füllmengen gemessen. Um einen Vergleich des Wasserverbrauchs ziehen zu können, wurden in einem angrenzenden Beet als Kontrolle ebenfalls Erdbeeren gepflanzt, nur ohne die Ollas. Der Bau der Ollas war sehr einfach und unkompliziert. Lediglich die Einfüllhilfe mittels eines kleineren Töpfchens war nicht so zufriedenstellend. Schlussendlich haben wir die Einfüllhilfe weggelassen und mit einer Gießkanne die Ollas einfach so befüllt.

Die Schüler*innen mussten gar nicht lange auf ein Ergebnis warten bis sich in den Beeten ein Unterschied zeigte. Das Beet mit den Ollas war feucht und die Pflanzen mussten ca. drei Wochen nicht mehr gewässert werden. Selbst als es im Sommer sehr heiß wurde, war die Erde immer noch gut durchfeuchtet. Ganz anders sah es im Kontrollbeet aus. Trotz der mit Mulch abgedeckten Erde, mussten die Erdbeeren zwischendurch immer wieder gewässert werden damit sie überleben.

 

Als ein weiteres Ergebnis stellten wir fest, dass für die Bewässerung der Erdbeerpflanzen ein mittlerer Topf mit 17cm Durchmesser sehr gut ausreicht. Die größeren Töpfe würden sich eher für größere Gemüsepflanzen, wie Zucchini eignen. Da das Ergebnis wirklich eindeutig war, wollen die Schüler*innen im Frühjahr die Ollas auch für die Hochbeete einplanen.
Jetzt im Herbst haben die Schüler*innen die Ollas wieder ausgegraben, da sie frostsicher gelagert werden müssen. Dabei waren sie sehr erstaunt, wie sich die Wurzeln einiger Erdbeerpflanzen um den Topf geschlungen hatten. Ganz vorsichtig wurden die Pflänzchen und die neuen Ableger danach wieder eingepflanzt.
Die Schüler*innen hatten beim Bau der Ollas sehr viel Spaß und auch beim „Eingraben“ in die Erde waren sie enthusiastisch dabei. Besonders schön war, dass sie viele Zusammenhänge zum Thema selbst erkannten und auch beobachten konnten. Aus diesen Erfahrungen heraus sind die Ollas ein sehr einfaches und unkompliziertes Konzept zum Wassersparen im Garten. Im nächsten Jahr werden wir weiter experimentieren und die Ollas auch bei anderen Pflanzen zur Bewässerung einsetzen.

 

Und hier noch weitere Ergebnisse:

• Reduzierter Wasserverlust: Da es sich um eine sogenannte Unterflurbewässerung handelt, also eine unterirdische Bewässerung, wird die Verdunstung über die Bodenoberfläche verringert. So wird – verglichen mit der Gießbewässerung – bis zu 70% Wasser eingespart. Die Flüssigkeit wird also um einiges effizienter genutzt.
• Tiefere Wurzelbildung: Im Gegensatz zum konventionellen Gießen wird durch die Bewässerung mit Ollas nicht nur die obere Bodenschichten erfasst, sondern die Erde wird bis in die Tiefe durchfeuchtet. Die Gartenpflanzen werden so angeregt, tiefere Wurzeln zu bilden.
• Weniger Kosten: Die Bewässerung mit Ollas ist eine preisgünstige Alternative, beispielsweise zu einem Tropfschlauchsystem. Das gilt vor allem, wenn man die Ollas selber baut. Keinen weiteren Energieaufwand oder Wassermanagement!
• Reduzierter Arbeitsaufwand: Mit Ollas zur
Bewässerung hat das tägliche Gießen ein Ende. Denn aufgrund der langsamen Wasserabgabe durch die Tonwände werden die Pflanzenwurzeln für eine längere Zeit mit Wasser versorgt. Ollas eignen sich somit auch für die Bewässerung in der Ferien- und Urlaubszeit.
• Weniger Jäten: Weil die Bodenoberfläche trockener bleibt, keimen die Samen von Unkräutern schlechter.

 

Nachteil:
Ollas sind nicht frostsicher und müssen im Winter trocken gelagert werden.
Bei mehrjährigen Pflanzen entstehen nach dem Ausgraben der Ollas Löcher die wieder mit Erde gefüllt werden müssen. Bei einjährigen Pflanzen ist das nicht so relevant, da der Boden ohnehin meistens wieder neu angelegt wird.

 

2023
Gartenprojekt der Schulsozialarbeit mit der Klasse 5c „Gemüse vorziehen und pflanzen“

Wie wächst eigentlich unser Gemüse? Und was braucht es um eine Gemüsepflanze wachsen zu lassen? Mit diesen und anderen Fragen startete die Klasse 5c das Gartenprojekt im
Biologieunterricht „Gemüse vorziehen und pflanzen“ und um das ganz praktisch herauszufinden wurden im Schulgarten gemeinsam verschiedene Gemüsepflanzen, wie Paprika, Zucchini, Gurke und Zuckerschoten, aber auch Sonnenblumen in Anzuchtkästen gesät.
Alle Schüler*innen waren mit Feuereifer im Garten und am Pflanztisch dabei, denn es gab viel zu entdecken, anzuschauen und viele Fragen mussten beantwortet werden. Außerdem gab es noch eine große Menge an Informationen auf den Samentütchen, wie verschiedene Samengrößen, Pflanzabstand und Aussaattermine die geklärt werden mussten. Dann ging es weiter mit der Vorbereitung der Anzuchterde und das fein krümelige Befüllen der Kästen. In Teams haben die Schüler*innen anschließend die Anzuchtkästen befüllt und die Samen eingesät.

Die Kästen kamen dann in ihrem Klassenzimmer auf die Fensterbank, wo sie viele Tage von den Schüler*innen liebevoll betreut wurden. Mit großem Erstaunen konnten die Schüler*innen beobachten, wie sich aus den Samen die ersten kleinen Pflänzchen entwickelten. Bei der Pflanzenpflege war das richtige Belüften und Gießen für die Schüler*innen schon eine echte Herausforderung. Doch alle Schüler*innen der Klasse 5c haben es sehr gut gemeistert und sich so gut um ihre Pflanzen gekümmert, dass die Pflanzen gut angegangen und schnell gewachsen sind. Am Tag des Umpflanzens brachten dann alle einen eigenen Topf mit und so konnte sich jeder Gemüse- und Blumenpflanzen auch mit nach Hause nehmen. Die Schüler*innen hatten im Projekt sehr viel Spaß und haben nebenbei ganz viel gelernt, zum Beispiel wie aus einem Samen leckeres Gemüse wächst.

Reinemach-Aktion „Wesel räumt auf“ heißt für uns: Wir machen mit!
Die KDR räumt auf!

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich die Konrad-Duden-Realschule bei dieser Aktion. Ausgestattet mit Werkzeugen, Müllsäcken und Handschuhen der ASG sammelten die fünften Klassen rund um die Schule herum Müll auf. Mit vollem Eifer wurde tatkräftig auf allen anliegenden Flächen der Konrad-Duden-Realschule viel Müll aufgesammelt.

 

Bei dieser Aktion geht es natürlich um mehr als nur Müll aufsammeln. Uns allen wurde bewusst, wie wichtig es ist, den Müll direkt in eine Mülltonne zu werfen. Müll einfach auf den Boden zu schmeißen, bedroht unsere Natur und die Tierwelt.

 

Daher sind unsere Schüler*innen bei dieser Aktion mit vollem Tatendrang und Spaß an die Sache heran gegangen. Viele der Schüler*innen erzählten, dass sie auch zuhause schon an solchen Aktionen teilgenommen haben. Andere werden bestimmt davon erzählen, sodass sie bestimmt ihre Augen nach weiteren solchen Aktionen aufhalten werden.

 

 

Gartenprojekt der Schulsozialarbeit mit der Klasse 6c
„gemeinsam Gärtnern“ 2022

Das Projekt „gemeinsam Gärtnern“ startete für die Klasse 6c in diesem Frühjahr. Mit viel Engagement und Spaß haben die SchülerInnen nicht nur den Schulgarten erforscht, sondern haben in ihrem Klassenraum verschiedene Gemüsepflanzen vorgezogen und sie im Anschluss nach draußen in ihre Pflanzeimer verpflanzt. Besonders begeistert waren sie, als sie sahen wie schnell sich aus dem Samen eine Pflanze entwickelt. Zusätzlich zum Verpflanzen gab es noch viel Anderes im Schulgarten zu tun.
Die Motivation der SchülerInnen war so hoch, dass sie schon vor dem Unterricht in den Schulgarten kamen um das Projekt mit vorzubereiten und im Garten zu arbeiten. Dabei haben sie eine Menge Entdeckungen gemacht. Zum Beispiel fanden sie heraus, dass sich im Garten nicht nur der Maulwurf wohl fühlt, sondern auch der asiatische Marienkäfer sich explosionsartig vermehrt.

Die im Textilunterricht schön gestalteten Insektenhotels, wurden mit Bambusröhren befüllt und aufgehängt. Darüber hinaus mussten sich die Schüler damit auseinandersetzen, dass es außer ihnen noch weitere „gemüseliebende“ Tiere wie Schnecken und Wühlmäuse gibt, die gerne an den Pflanzen naschen. Um in Zukunft bessere Ernteerfolge zu haben, wurde zusätzlich ein Hochbeet aufgebaut.

Über die Sommerferien haben einige SchülerInnen ihre Pflanzeimer mit nach Hause genommen, um ihre Pflanzen gießen und betreuen zu können. Die restlichen Pflanzeimer wurden von netten KollegInnen über die Ferien betreut.
Die SchülerInnen haben in diesem Projekt viel gelernt. Nicht nur das Sähen und Pflanzen, sondern auch den Umgang mit dem Gartenwerkzeug und dem Akkuschrauber.
Zwischenresümee der SchülerInnen war, das Projekt mache sehr viel Spaß und in einem Punkt waren sich alle einig: „Wir hatten nie genug Zeit!“ Jedoch haben alle ihre Zeit im Schulgarten genossen und für das nächste Schulhalbjahr haben wir uns wieder viel vorgenommen. Wir sind gespannt wie es weiter geht und freuen uns auf das Projekt „gemeinsam Gärtnern“ im Schulgarten