MINT

Plotter
Von unserem Workshop mit dem 3D-Drucker vor den Sommerferien waren wir Feuer und Flamme. Deswegen konnten wir Marc Kohlen von der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort erneut gewinnen, um mit unseren Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 9 und 10 zu arbeiten.
An zwei Tagen erweckten wir unsere Ideen in der digitalen Manufaktur mithilfe von Schneideplottern, einer intuitiv zu bedienende CNC-Maschine, und tatkräftiger Unterstützung von Marc zum Leben. Hierbei lernten unsere Schülerinnen und Schüler zunächst den Umgang mit einem Vektor-Programm kennen, das die Steuerung des Schneideplotters übernimmt. Wir arbeiteten deswegen kreativ und intensiv an Tablets und Convertibles. Hochmotiviert fertigten wir Zeichnungen der eigenen Vorstellungen und Ideen an und erstellten mit wenigen Mausklicks die entsprechende Dateien, die probeweise erst einmal auf Papier geplottet wurden. Stellte das Ergebnis die Macher zufrieden, konnte ihre Idee auf unterschiedliche Folien übertragen werden. Falls nicht, ging es zurück an die Software und Details wurden verändert. Wir tasteten uns gemeinsam an die perfekte Umsetzung heran.
Der letzte Schritt wurde dann ganz heiß: Mithilfe einer Transferpresse und 160°C verschmolzen die Folien mit den mitgebrachten T-Shirts, Hoodies und Taschen. Dabei übertrugen die jungen Macher ihre Folien auf den Stoff Die Ergebnisse konnten sich absolut sehen lassen. Stolz präsentierten sie ihre eigenen Produkte und schnell wurde allen klar: Das hat niemand anderes – es ist etwas ganz Persönliches.
Wir bedanken uns bei Marc Kohlen und seinem Team des FabLabs an der Hochschule Rhein-Waal, dem zdi (Zukunft durch Innovation) und allen Mitarbeitenden, die den Workshop ermöglicht haben.
Einen tollen Einblick in unsere Arbeit gibt der folgende Film:

3D-Druck

Endlich war es so weit. Nach langer Zeit durften wieder Projekte an Schulen stattfinden. Da ist die Konrad-Duden-Realschule natürlich sofort mit dabei. So fand vom 21.06-24.06.2021 ein Schülerworkshop, in Kooperation mit dem FabLab der Hochschule Rhein Waal unter der Projektleitung von Marc Kohlen und unter der Schirmherrschaft des zdi (Zukunft durch Innovation NRW), statt. Die Schülerinnen und Schüler bauten mit Unterstützung der Lehrkräfte Frau Banach und Herrn Krupinski ihren eigenen 3D-Drucker, stärkten damit den MINT-Bereich der Schule und verbesserten ihre Fähig-und Fertigkeiten in diesem Bereich.

Der Technik-Kurs, der aus Mädchen und Jungen besteht, arbeitete kooperativ und eigenständig, um so erfolgreich einen 3D-Drucker aus Einzelteilen zu montieren und diesen auch zu betreiben. Nicht nur der Bau des Druckers beeindruckte die gesamte Schülerschaft und Lehrkräfte, auch die entstandenen Produkte konnten sich sehen lassen. Hier wurden alle Beteiligten von dem ganzheitlichen Zugang zur digitalen Entwicklung, den das zdi (Zukunft durch Innovation des Landes NRW) mit dem FabLab der Uni Rhein Waal geleistet hat, mehr als überzeugt.

Wir bedanken uns bei dem FabLab, der Hochschule Rhein Waal und vor allem bei dem Projektleiter Marc Kohlen für seine offene, bestärkende und sehr motivierende Art.  Weitere Kooperationsworkshops sowohl in der Schule als auch im FabLab der Universität sind schon in Planung. Weitere Einblicke in den Workshop sind im Film zu sehen.

Es heißt also weiterhin- KDR- macht Mi(n)t!!!

LICHT-KUNST

Die Schüler*innen der Klasse 9c der Konrad- Duden Realschule haben, zum Schuljahresabschluss im Rahmen einer Projektwoche, im TextilWerk Bocholt, LWL-Industriemuseums, an verschiedenen Workshops teilgenommen und jede Menge Spaß und Erkenntnisse mitgenommen.

Ausgerüstet mit selbst gestalteten Lichtpinseln, sowie Tablets oder Digitalkameras mit der Funktion der Langzeitbelichtung und visualisieren mit speziellen Lichteffekten entstanden großartige Kunstwerke.
Der Workshop ermöglichte fächerübergreifende Verbindung von Kunst und Physik. Die Schüler*innen erprobten Bildgestaltung und entwickelten kleinere Bildkonzepte, traten in Aktion und interagierten mit verschiedenartigen Lichtobjekten. In weiteren Unterrichtsstunden werden die Bilder bewertet. Damit bekommen die Teilnehmer*innen eine Möglichkeit der kritischen Auseinandersetzung und Visualisierung von Einstellungen und Empfindungen, Visualisierung eigener Positionen und Nutzung optischer Prinzipien zur künstlerischen Darstellung.
Das Ambiente des TextilWerks machte den Workshop zu einem besonderen Ereignis.

Einen kleinen Vorgeschmack der erzeugten digitale Lichtsafaris seht ihr hier!

Im Färbekeller – Workshop zu historischen Färbemethoden

Wie viele Purpurschnecken wurden benötigt, um einen Königsmantel leuchtend rot zu färben?  Wie färbten die Menschen ihre Kleidung, bevor chemische Farben erfunden waren? Diese Fragen können wir jetzt auch beantworten. In der Färberei haben wir gelernt, wie sich aus verschiedenen Naturstoffen Pigmente herauslösen lassen. Mit diesen selbst hergestellten Farben, haben wir schließlich Textilien eingefärbt. Unsere eigen mitgebrachten Kleidungsstücke, wie T-Shirts, Taschen und Hoodies durften wir auch noch mit chemischen Färbemethoden batiken. Es war interessant zu sehen, wie sich die Färbemethoden von früher zu heute gewandelt haben und wie die Globalisierung die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie beeinflusst. Mit dem Thema werden wir uns im nächsten Jahr in Erdkunde ausführlich beschäftigen.

 

„Physikanten & Co.“ an der KDR  28.01.2020

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