MINT 7 – Musik sichtbar machen mit Lichtklavier
Informatik zum Anfassen – Mit vollem Einsatz dabei
Schülerinnen und Schüler erforschen die Welt der Codes.
Vier Wochen lang stand unsere Aula ganz im Zeichen der Informatik: Mit insgesamt 22 spannenden Stationen konnten unsere Schülerinnen und Schüler Informatik-Grundlagen nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch erleben. Von Binärcodes über Kryptoscheiben bis hin zu Morsealphabet und Codierung – Wissen wurde hier spielerisch vermittelt und direkt ausprobiert.

Die Stationen waren Teil der Wanderausstellung „3malE-Informatik-Grundlagen“, die uns von der Firma 3malE zur Verfügung gestellt wurde. Sie richtet sich an Schulen in der Region und macht Informatik in all ihren Facetten erlebbar.
Auch unsere Lehrkräfte profitierten: In einer begleitenden Fortbildung erhielten sie eine Einführung in die Module, sodass die Inhalte anschließend kompetent in den Unterricht und in die Betreuung der Stationen einfließen konnten. So konnten auch fachfremde Lehrkräfte die Themen souverän begleiten – ein Gewinn für unser gesamtes Kollegium.
Mit Hilfe von Experimentierheften untersuchten unsere Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise von Datenübertragung, Farbentstehung am Bildschirm oder Ultraschallsensoren. Informatik wurde dadurch greifbar, experimentell und spannend.
Der Workshop zeigt eindrucksvoll, wie stark unser Schulprofil im Bereich MINT/Info/Technik verankert ist. Theorie und Praxis, analoge Knobelei und digitale Technik verbinden sich hier zu einem nachhaltigen Lernerlebnis.
Ausblick: Viele der bewährten Stationen wollen wir dauerhaft in unser MINT-, Informatik- und Technik-Repertoire aufnehmen. Damit bleibt Informatik an unserer Schule nicht nur ein Fach, sondern ein spannendes Feld zum Forschen, Ausprobieren und Entdecken.
Ein besonderer Dank gilt der Firma 3malE und der Westenergie AG, die mit ihrer Wanderausstellung und fachkundigen Begleitung diesen außergewöhnlichen Workshop an unserer Schule ermöglicht haben.
Biokurs auf Entdeckungstour von Elektroinsekten
Insekten an der KDR?! Es krabbelt im Mint-Unterricht. Insekten? Warum mal nicht andere Insekten? Genau! Elektroinsekten!
Diese sind eine Spezies für sich. Sie lassen sich nämlich selberbauen.
Mit einigen Kabeln, einem Motor, ein paar Lüsterklemmen und Kabelbindern lässt sich solch ein Insekt nachbauen.
Der Bio-WP-Kurs hat dies ausprobiert und tolle Exemplare hinbekommen. Das hat so viel Spaß gemacht, dass sich der Kurs bereit erklärt hat, diese Spezies auch am Tag der offenen Tür, mit den Grundschüler*innen herzustellen. Eine weitere Gruppe arbeitet zurzeit an einem Erklärfilm, so dass jeder von euch so ein niedliches Krabbeltier Zuhause nachbauen kann. Schaut bald mal rein!
Kunst trifft Technik – ARTSpinner im MINT-Unterricht
Wie wird aus einem Stromkreis ein Kunstwerk? Der MINT-Kurs 7 der Konrad-Duden-Realschule hat genau das ausprobiert, Technik und Kunst miteinander zu verbinden.
Mit Motoren, Widerständen und leitfähigen Kupfertapes bauten die Schülerinnen und Schüler eigene Stromkreise auf und setzten kleine Drehscheiben in Bewegung. Durch das Anlegen von Filzstiften entstanden dabei farbenfrohe, kreisförmige Mandalas und einzigartige Kunstwerke.
Besonders spannend war für die Schülerinnen und Schüler, dass sie direkt erleben konnten, wie ein selbst gebauter Stromkreis einen Motor antreibt und daraus spielerisch kreative Bilder entstehen. So wurde Technik nicht nur sichtbar, sondern auch bunt, lebendig und kreativ erfahrbar.
MINT – Monster
Leuchtende Ideen im MINT-Unterricht
Im MINT-Unterricht der Konrad-Duden-Realschule
entstanden kreative Leuchtkarten mit einfachen Stromkreisen. Die Schülerinnen und Schüler bauten Reihen- und Parallelschaltungen mit LEDs auf und lernten dabei spielerisch den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Stromkreisen kennen.
Durch das bewusste Ein- und Ausschalten der LEDs wurde die Funktionsweise elektrischer Schaltungen direkt sichtbar und verständlich. Ob Halloween-Motive, leuchtende Weihnachtskarten mit Schneemännern, Vatertagskarten oder selbst erfundene Taschenlampen – der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.
So verbindet der MINT-Unterricht technisches Verständnis mit kreativer Gestaltung und zeigt, wie viel Freude praktisches Lernen machen kann.
Lernspaß mit Makey Makey –
Digitales und analoges im MINT-Unterricht kombinieren
Wie kann man mit Alltagsmaterialien eigene Spiele, Musikinstrumente und digitale Steuerungen entwickeln? Mit dem Controller „Makey Makey“ gingen die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Duden-Realschule genau dieser Frage nach. Nach dem Einstieg mit einem Lichtklavier beschäftigte sich der MINT-Unterricht mit weiteren Möglichkeiten analoger und digitaler Verbindungen.
Dabei entstanden viele kreative Projekte: Von „Dance Revolution“ über
eine Ballonorgel bis hin zu Drums und einem eigenen DJ-Pult entwickelten die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichste Anwendungen. Besonders spannend war, dass die Gruppen nicht nur ihre Objekte bauten, sondern auch eigene Forscheraufgaben, Spielideen und Anleitungen dazu entwickelten.
Beim Projekt „Dance Revolution“ entstanden sogar zwei unterschiedliche Versionen. Eine Gruppe entwickelte eine besonders praktische Variante
ohne zusätzliches Erdungsband und baute stattdessen Fußtasten als Schalter. Bei der zweiten Version erfolgte die Erdung klassisch über ein Armband.
Auch musikalisch wurde experimentiert: Mit den Stickdrums konnten bekannte Liedfolgen nachgespielt und erraten werden. Gleichzeitig boten das DJ-Pult und die Ballonorgel viele Möglichkeiten, eigene Klänge und Musikstücke kreativ zu gestalten.
Der Einsatz von Makey Makey zeigte eindrucksvoll, wie Technik, Kreativität, Problemlösen und Teamarbeit miteinander verbunden werden können. Vor allem aber stand eines im Mittelpunkt: Lernen durch Ausprobieren, Entdecken und ganz viel Spaß am gemeinsamen Entwickeln.

Licht-Kunst in MINT

Der 7er WP-Biokurs hat das Unterrichtsvorhaben „Unter Strom“ mit einem filmischen Licht-Weihnachts-Neujahrgruß von der Konrad-Duden – Realschule beendet. Der Kurs hat sich fleißig mit verschiedenen Stromkreisen beschäftigt. Es wurden Reihen- und Parallelschaltungen in Leitfähigkeitsprüfern, Grußkarten, Würfellaternen, Taschenlampen, Artspinnern und Lichtklavieren verbaut. Die Schüler*innen lernten, wie man Metalle verbinden kann, wozu Heißluftpistolen gut sind, wie man mit RGB-LEDs Lichtklavier spielen kann, wie nützlich die Kippschalter sind, wie man mit Motoren und Licht Kunstwerke erzeugen kann und vieles mehr.
