Die KDR beteiligt sich an der YES-Studie 2026 – Gemeinsam die Gesundheit und das Wohlbefinden von Jugendlichen stärken

Euregionale Jugendbefragung 2026 – YES 2026

Die gesundheitliche Situation von Jugendlichen wird zunehmend durch veränderte Lebensgewohnheiten, gesellschaftliche Krisen, soziale Medien und steigenden Leistungsdruck beeinflusst. Um die körperliche und psychische Gesundheit junger Menschen besser zu verstehen, werden regionale Daten benötigt.

Ziel der Befragung

Ziel von YES 2026 ist es, das Gesundheitsverhalten und mögliche Gesundheitsrisiken von Jugendlichen zu erfassen. Die Ergebnisse sollen helfen, regionale Bedarfe zu erkennen und gezielte Präventions- und Gesundheitsangebote zu entwickeln.

 Wie und was wird erfragt?

Von September bis November 2026 werden Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen in teilnehmenden Regionen Deutschlands, der Niederlande und Belgiens anonym über eine geschützte Online-Plattform befragt.

Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen abgebrochen werden. Persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum oder Anschrift werden nicht erhoben.

Die Fragen umfassen unter anderem folgende Themen:

  • Familie, Wohn- und Lebensbedingungen
  • Körperliche und psychische Gesundheit, Wohlbefinden und Einsamkeit
  • Stress, Leistungsdruck, aber auch Glück, Resilienz und Zukunftsperspektiven
  • Mobbing und Gewalt
  • Ernährung, Bewegung und Schlaf
  • Alkohol, Rauchen, Vaping und Drogen
  • Soziale Medien und Freizeit
  • Schule und soziales Umfeld

 Wie werden die Daten verwendet?

Die anonym erhobenen Daten bilden die Grundlage für regionale Jugendgesundheitsberichte und den Euregionalen Gesundheitsatlas (www.euregionalhealthatlas.eu). Sie dienen dazu, Präventions- und Gesundheitsangebote gezielt zu planen und weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse werden ausschließlich für Gruppen ausgewertet und veröffentlicht. Rückschlüsse auf einzelne Schülerinnen und Schüler sind nicht möglich.

Partner

An YES 2026 beteiligen sich öffentliche Gesundheitsdienste aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien.

Zu den deutschen Partnern gehören die Kreise Euskirchen, Heinsberg, Höxter, Wesel, Viersen, der Oberbergische Kreis, der Rhein-Kreis Neuss sowie die Stadt Krefeld. Aus den Niederlanden sind die GGD Zuid Limburg und GGD Limburg-Noord beteiligt, aus Belgien Ostbelgien.