LRS Förderkonzept

An der Konrad-Duden-Realschule Wesel werden LRS-Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines speziellen LRS-Förderkonzeptes in 7 Schritten individuell gefördert. Ansprechpartner für alle Fragen rund um LRS ist an unserer Schule Frau Ute Thiemann.

  1. Zu Beginn der Klasse 5 Feststellen des Förderbedarfs und ggf. Gewährung eines Nachteilsausgleichs (wenn ein ärztliches oder psychologisches Gutachten neueren Datums vorliegt).
  2. Jeder Fünfer schreibt innerhalb der ersten Schulwochen ein Probediktat (auf einem Blatt) bei seinem Deutschlehrer und führt mithilfe eines Folientextes eine Fehlermarkierung (den Fehler unterstreichen und am Rand mit einem Strich kenntlich machen) auf seinem Blatt durch. Diese Blätter werden vom LRS-Koordinator ausgewertet.
  3. In den nächsten Wochen findet ggf. eine Nachtestung durch den LRS-Lehrer (zur Qualifizierung der Fehler) statt. Weiterhin informiert dieser den unterrichtenden Fachkollegen und den Klassenlehrerüber die Ergebnisse und erbittet weitere Einschätzungen (u.a. zur Lesekompetenz, zum Konzentrationsverhalten).
  4. Der Klassenlehrer gibt auf dem Pflegschaftsabend allgemeine Informationen zu unserem LRS-Förderkonzept weiter und spricht gezielt betroffene Eltern an, deren Kinder aufgrund der Testung Förderbedarf aufweisen. Diesen wird eine Kontaktaufnahme mit dem LRS-Koordinator empfohlen.
  5. Spätestens nach den Herbstferien kann der entsprechende Schüler am schulischen LRS-Förderunterricht teilnehmen.
  6. Der Förder-Status bleibt dann zunächst für ein Schuljahr erhalten, kann aber in Rücksprache mit dem Deutschlehrer auch im Laufe des Jahres aberkannt werden.
  7. In Klasse 5 beginnt das Förderkonzept nach Reuter-Lier (welches ein konsequentes häusliches 4-Tage-Trainingsprogramm einschließt). Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 6 werden verschiedene Fehlerschwerpunkte aufgegriffen und z.T. individuell bearbeitet.